Aktionstage gegen Atommüllendlager; RepoSafe-Konferenz

In der Braunschweiger Stadthalle fand vom 6. – 9. November ´07 eine internationale Konferenz zur Endlagerung radioaktiver Abfälle unter Tage statt (RepoSafe). Unter anderem wurde sich über Untersuchungsergebnisse aus den sogenannten Forschungsbergwerken in Deutschland ausgetauscht. Diese „Forschungsbergwerke“ sind der Schacht Konrad in Salzgitter, das Bergwerk Morsleben bei Helmstedt, Asse II im Landkreis Wolfenbüttel und Gorleben im Landkreis Lüchow- Dannenberg.

Vor allem das Bergwerk Asse II, das nur gerade einmal 20 km von Braunschweig entfernt liegt, ist in einem katastrophalen Zustand. Die „Versuche“ zur Einlagerung in das Bergwerk sind seit den 70´er Jahren eingestellt. Seit 20 Jahren dringt Lauge in das ursprünglich  als  „standsicher und trocken“ deklarierte Lager ein. Um auf diese Problematik hin zu weisen aber auch auf die allgemeinen Missstände in der noch nicht beendeten Forschung sowie in der „Zwischenlagerung“ aufmerksam zu machen, traf sich die Greenpeacegruppe Braunschweig mit verschiedenen anderen Natur- und Umweltorganisationen sowie Bürgerinitiativen, zu einer Mahnwache vor der Stadthalle, in der Innenstadt und vor dem Bergwerk Morsleben.

Aktionstage gegen die Atommüllendlagerung