Wie durch Kitkat die letzten Orang-Utans sterben: Infostand zum Thema Palmöl
Was der Kitkat-Schokoriegel mit dem Aussterben der letzten Orang-Utans in Indonesien zu hat? Darüber informieren wir am Samstag, dem 10.April 2010 in der Braunschweiger Innenstadt.
Uhrzeit: von 10.30 Uhr bis voraussichtlich 13.30 Uhr Ort: vor den Schlossarkaden in Braunschweig
Hier schon einmal die wichtigsten Infos vorweg: Die weltweite Nachfrage nach Palmöl ist in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen. So wird Palmöl in vielen Produkten, wie Lebensmitteln, Kosmetika, Waschmittel und „Biosprit“ verwendet. Um den Bedarf zu decken, wird der tropische Regenwald in Indonesien und damit auch der Lebensraum der letzten Orang-Utans vernichtet. Durch die Abholzung und Brandrodung der indonesischen Torfwälder wird außerdem der Klimawandel beschleunigt. Indonesien zählt zum weltweit drittgrößten Erzeuger von Treibhausgasen.
Verantwortlich ist der größte Palmölproduzent Indonesiens „Sinar Mas“. Aktuell besitzt der Konzern 406.000 Ölpalmen-Plantagen. Künftig sollen weitere 1,3 Millionen Hektar Urwald von Papua und Kalimantan vernichtet werden. Abnehmer des Palmöls ist unter anderem der weltgrößte Lebensmittel- und Getränkekonzern Nestlé, der sich nach wie vor weigert seine Verträge mit dem Palmölhersteller zu kündigen. Palmöl ist allerdings auch in anderen Produkten enthalten, wie z.B. Toffifee, Prinzenrolle, Maggi-Produkten, oder den Waschmitteln Persil, Henkel und Spee.
Ziel der bundesweiten Greenpeace-Kampagne ist ein Stopp der Urwaldvernichtung für den Anbau von weiteren Palmölplantagen. Nestlé wird weiterhin dazu aufgerufen, seine Geschäftbeziehungen mit Sinar Mas zu beenden.
Alles weitere: Direkt vor Ort, am Samstag vor den Schlossarkaden…


