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  • GP 18:55 on 4. November 2011 Permalink | Reply
    Tags: , ECE, Klima, Up!,   

    Greenpeace: VW beim Klimaschutz nicht “up! to date” 

    Aktivisten fordern auf VW-Werbeveranstaltung mehr Klimaschutz vom Konzern

    Mit der Botschaft „Volkswagen not up! to date – Hoher Verbrauch wenig Klimaschutz“ haben heute Ehrenamtliche der Greenpeace-Gruppe Braunschweig in den Schloss Arkaden auf der „VW-Roadshow“ protestiert. VW bewirbt auf dieser Städtetour den neuen Kleinstwagen Up. „Mit dem Up hat Volkwagen die Chance verpasst, ein klimafreundliches Auto auf den Markt zu bringen“, sagt Sebastian Könnecke, Sprecher der Gruppe Braunschweig. Die Aktivisten informierten die Besucher vor Ort über die fehlende Klimaverantwortung des europäischen Marktführers und führten somit den Protest der Aktivisten während der Hamburger VW-Roadshow fort. Der Konzern verfügt zwar über eine Spritspartechnik, die den Verbrauch und somit die CO2-Emissionen mindert, setzt diese aber nicht serienmäßig ein. Auch beim Up ist Klimaschutz nur gegen Aufpreis erhältlich.

    Falsches Versprechen: Neuer Up kein „Umweltchampion“

    „Anstatt sich glaubwürdig für den Klimaschutz einzusetzen, bringt VW ein Modell auf den Markt, das in der Fachpresse als ‚kleiner Schluckspecht’ bezeichnet wird. Das ist enttäuschend für einen Konzern wie Volkswagen, der sich vorgenommen hat, bis 2018 in Sachen Umweltschutz an der Weltspitze zu stehen,“ so Könnecke. „Gerade beim Zukunftsmarkt der Kleinstwagen muss VW ein Zeichen setzen für niedrigen Verbrauch und Klimaschutz.“ In der 60-PS-Basisversion verbraucht der Up nach Angaben von VW viereinhalb Liter Benzin und stößt über 100 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer aus. Zum Vergleich: Die Effizienzmodelle von Polo, Golf und Passat in der Blue Motion Version stoßen jeweils 87, 99 und106 Gramm CO2 pro Kilometer aus, obwohl sie deutlich schwerer sind.

    Großer Konzern, große Verantwortung

    Etwa 60 Millionen Tonnen CO2 stoßen die innerhalb eines Jahres vom Volkswagen-Konzern europaweit verkauften Autos während ihrer Nutzungsdauer aus (Verkaufszahl 2010). Das ist weit mehr als bei anderen Herstellern und entspricht etwa dem jährlichen Treibhausgasausstoß von Schweden. „VW muss endlich seiner Klimaverantwortung als einer der größten Autobauer gerecht werden“, so Könnecke. Bei einer im September veröffentlichten Studie zum Stand der Klimaziele der europäischen Autoindustrie erreichte Volkswagen gerade einmal Platz neun von 15.

    Obwohl VW die Spritspartechniken „Blue Motion“ und „Blue Motion Technology“ entwickelt hat, fuhren nur etwa sechs Prozent im vergangenen Jahr weltweit verkauften VW-Modelle mit der Spartechnik. Greenpeace fordert Volkswagen zu serienmäßigem Klimaschutz auf, um den durchschnittlichen CO2-Ausstoß seiner Autoflotte drastisch zu senken.

    Download der Galerie als Pressefotos

     
  • GP 19:06 on 11. March 2009 Permalink | Reply
    Tags: , Klima, Mercedes   

    Gruppenaktionstag Mercedes Benz: Abspecken für das Klima 

    Die Greenpeace Gruppe Braunschweig beteiligte sich am 11.3.2009 an der bundesweiten Verkehrsaktion gegen die klimaschädliche Modellpolitik von Mercedes Benz. Der Manager Herr Zetsche wird aufgefordert kurzfristig seine bereits vorhandene Technologie zum Sprit sparen “Blue Efficiency” nicht nur auf Kundenwunsch und gegen Aufpreis, sondern serienmäßig in alle Modelle einzubauen. Mittelfristig fordert Greenpeace Mercedes Benz auf die zwei größten Motoren nicht mehr einzubauen und weiter in umweltfreundliche Technologien zu investieren. 37 weitere Städte beteiligten sich an der Aktion.

    Die Botschaft lautet zusammengesetzt: Früher innovativer Vorreiter, heute klimaschädlicher Spätzünder. Mercedes baut dicke Klimaschweine und Spritfresser. Alles Auslaufmodelle!

    Zeitgemäß geht anders: Weniger Gewicht, weniger Verbrauch, weniger Emissionen.

    Spritschlucker haben keine Zukunft.

    Herr Zetsche, Sie haben es in der Hand. Ändern Sie Ihre Modellpolitik!

    Für klimafreundlichere Autos und zukunftsfähige Arbeitsplätze.

    Abspecken fürs Klima!

    Das Video zur Aktion gibt es hier: http://www.youtube.com/watch

    Die Deutschlandkarte mit den Aktionsfotos der Gruppen hier: http://www.greenpeace.de/themen/verkehr/

    

     
  • GP 19:21 on 26. February 2009 Permalink | Reply
    Tags: , , , , Klima   

    Aktionsbericht Lichterkette 

    Über 120.000 Fässer radioaktiver Müll, nicht definiert in seiner Zusammensetzung und eingelagert in fraglicher Umgebung – das sind Tatsachen der ungewissen Lagerung im ehemaligen Salzbergwerk Asse 2. Anlass genug für tausende Menschen am 26.02.2009 auch bei Wind und Regen als Zeichen des Protests die Fackel zu erheben, von Braunschweig bis Bleckenstedt, eine beinahe nahtlos zusammenhängende Lichterkette. Auch die Greenpeace Gruppe Braunschweig hat ihren Standort zusammen mit den Greenpeace Gruppen Berlin und Hannover an der Salzdahlumer Straße gefunden und ist somit Teil der vielen Menschen, die sich zusammengeschlossen haben um in gemeinsamer Stärke ein Zeichen zu setzen.


    Ein Zeichen um die Regierung aufzurütteln, die Zukunft von Asse 2 nicht dem Zufall zu überlassen sondern im Sinne von Mensch und Umwelt schnellstmöglich eine Lösung zu finden!

     
  • GP 12:33 on 5. December 2008 Permalink | Reply
    Tags: , , , , , , , Klima,   

    Erste Braunschweiger Stromwechselparty am 4.12.08 

    Rund 70 Gäste tummelten sich auf Braunschweigs erster Stromwechselparty, die die Greenpeace-Gruppe Braunschweig gemeinsam mit Attac Anfang Dezember veranstaltet hat. Fürs musikalische Programm sorgte die dreiköpfige Band „Phyrtz“. Über die Angebote der vier großen Ökostromversorger wurde auf Infotafeln und mit Kurzreferaten informiert. Auch die Zirkusschule Dobbelino war mit von der Partie und unterhielt die Zuschauer mit Jonglage und Kunststücken. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, im direkten Gespräch ihre Fragen rund um den sauberen Strom zu klären oder ließen sich Preisvergleiche berechnen. Und ein paar fest Entschlossene unterschrieben gleich an Ort und Stelle einen neuen Stromvertrag.

     
  • GP 19:10 on 29. August 2007 Permalink | Reply
    Tags: , Klima, , Smile   

    Das 3 Liter Auto SMILE zu Besuch in Braunschweig 

    Viele Passanten folgen dem Aufruf des SMILE und informieren sich über unsere Aktion, die VW erneut darauf aufmerksam machen soll anstelle monströsen anmutenden spritfressenden Modellen, wie z. B. dem TOUAREG, Sprit sparende Techniken zu fördern. Die Autoindustrie macht jedoch immer mehr Werbung für Autos mit hohem Spritverbrauch und bewegt sich immer weiter weg von Ihrem eigens auferlegten Ökoimage. Diese SUV verbrauchen bis 329 g CO2 pro Kilometer (VW-Touareg). Dabei hat sich die Autoindustrie sich bereits 1998 selbst verpflichtet die Emissionen auf 140 g CO2 pro Kilometer bis 2008 zu senken. Dass entspricht ein Verbrauch von 6 Litern pro 100 Kilometer. Von der Einhaltung Ihrer Selbstverpflichtung ist die Autoindustrie weit entfernt. In der Hamburger Strasse haben wir einen VW Mittelklassewagen als Klimaschwein mit einer riesigen schwarzen Wolke dargestellt. Die schwarze Wolke entspricht den hohen CO2 - Ausstoß dieses Mittelklassewagens von ca. 160 g CO2 pro Kilometer. Der umgebaute Twingo (SMILE) zeigt der Autoindustrie wie es geht und hat allen Grund zum Lächeln. Denn er beweist, dass mit effizienter Technik, Einsparung von Gewicht und optimiertem Spritverbrauch, die Selbstverpflichtung erreichbar und sogar übertroffen werden kann ohne dabei auf Komfort oder Sicherheit verzichten zu müssen. Mit Hilfe dieser Optimierung kann der SMILE mit einem Spritverbrauch von 3 Litern mit einer Tankfüllung von Hamburg nach Rom fahren und emittiert dabei auf 100 km nur 71 g CO2.

    Der SMILE macht es allen vor. Jetzt liegt es in der Hand der Autoindustrie und in der Hand der Autokäufer spritsparende Autos beim Bau oder Kauf zu fördern. Jeder kann etwas tun!!!

    Mehr über das SMILE-Prinzip erfahren SIE hier!

     
  • GP 19:22 on 30. May 2007 Permalink | Reply
    Tags: Klima   

    Befragung der Braunschweiger Bundestagsabgeordneten zum Klimaschutz 

    Nach einem Brief von Greenpeace Hamburg am 5. März an alle Parlamentarier bezüglich einer Stellungnahme zum Klimaschutz, sowie einem weiteren Erinnerungsschreiben, kommen nun wir ins Spiel, denn nicht jeder Bundestagsabgeordnete hat zur Klimakampagne Stellung bezogen oder die von uns gewünschte Antwort geliefert. Für den Braunschweiger Wahlkreis sind daher die Bundestagsabgeordneten Dr. Carola Reimann (SPD), Carsten Müller (CDU) und  Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) zum Thema zu befragen.

    Nach einem Telefonat mit dem Sekretariat von Frau Dr. Carola Reimann hatten wir zu unserem Anliegen sehr schnell einen Termin, und diesen auch wahrgenommen. Harte Überzeugungsarbeit war jedoch nicht mehr notwendig, denn Frau Dr. Reimann steht zum CO2-Reduktionsziel von 40 Prozent bis zum Jahr 2020 voll und ganz auf unserer Seite. Gerne hatte sie hierzu ihr schriftliches „Ja“ und das „Ohne Wenn und Aber“ gegeben.

    Schwieriger gestaltete sich da der Kontakt zu Herrn Carsten Müller (CDU), dessen Sekretariat uns darauf vertröstete, dass vor der Sommerpause kein Platz mehr in seinem Terminkalender für uns sei. Kurz vor Ablauf der Abgabefrist hatten wir deshalb noch einmal ein längeres Telefonat mit Herrn Müller geführt, um ihn vielleicht doch noch von der Notwendigkeit des Reduktionszieles zu überzeugen. Genutzt hat es leider nichts mehr, denn Herr Müller hat seinen Antwortbogen zwar doch noch an die Zentrale gefaxt, sich jedoch mit seiner Stimme zum Thema enthalten.

    Und dann ist da noch Sigmar Gabriel (SPD), der das Greenpeace-Reduktionsziel öffentlich unterstütz und dieses selbst als umweltpolitisches Ziel definiert hat. Nur hatte er sich bis kurz vor Ende der Aktion noch nicht an unserer Abstimmung beteiligt, woraufhin wir noch einmal versucht haben telefonisch Kontakt mit dem Umweltminister aufzunehmen. Bei diversen Gesprächen mit verschiedensten Vertretern des Umweltministeriums hatten wir dann die mündliche Versicherung, dass Sigmar Gabriel verbindlich zu unserem Ziel steht. Mit der schriftlichen Stellungnahme zu einem konsequenten „Ja“ hatte es dann, wenn auch kurzfristig, doch noch geklappt.

    Insgesamt haben sich bis zum Stichtag 28. Juni 422 Abgeordnete aller Fraktionen an der Befragung beteiligt . Davon hat sich eine deutliche Mehrheit von 259 Parlamentariern aus allen Bundestagsfraktionen für ein Reduktionsziel von 40 Prozent der Treibhausgase bis 2020 „ohne Wenn und Aber“ ausgesprochen.

    Wenn Sie mehr über das Ergebnis erfahren möchte, klicken Sie bitte hier. Wenn Sie wissen möchten, wie die Bundestagsabgeordneten im Einzelnen bundesweit abgestimmt haben dann klicken sie hier

     
  • GP 22:06 on 23. November 2002 Permalink | Reply
    Tags: , Klima, , ,   

    Presseartikel “Holzkreuze vor der Piazza” 

    am 23.11.02 “newsclick.de”

    Greenpeace forderte VW erneut auf, Autos mit Rußfiltern zu bestücken

    Greenpeace lässt VW nicht aus dem Schwitzkasten: Aktivisten aus Braunschweig stellten am Freitag im Eingangsbereich der Autostadt-Piazza 48 Holzkreuze mit der Aufschrift “Dieselkrebs” auf, um dagegen zu protestieren, dass Europas größter Automobilproduzent seine Dieselfahrzeuge nicht mit Rußfiltern ausstattet.

    Bereits am Freitag vor einer Woche hatten Greenpeace-Mitglieder aus Hamburg mit einer Dia-Projektion auf das Zeithaus der Autostadt für Aufsehen gesorgt. Gestern rollten die 14 Aktivisten ein großes Banner aus mit der Aufschrift “Dieselruß macht Krebs. Volkswagen macht mit”.

    Schon beim Aufbau der Holzkreuze wiesen Mitarbeiter der Autostadt die Umweltschützer darauf hin, dass sie sich auf Privatgelände befänden und forderten sie auf, das Areal zu verlassen. Schließlich erschien die Polizei und erteilte den Aktivisten nach Feststellung der Personalien einen Platzverweis, der sofort befolgt wurde.

    Mit der erneuten Aktion wollten die Umweltschützer Volkswagen dazu auffordern, in Zukunft alle Diesel-Pkw serienmäßig mit Rußfiltern auszustatten. “Das ist problemlos möglich”, sagte Günter Hubmann, Greenpeace-Sprecher und Referent für Technik. “Der serienmäßige Einbau kostet etwa 150 Euro.” Auch ein Nachrüsten sei technisch machbar, erläuterte der Experte. Bewiesen habe Greenpeace das am Beispiel eines Mercedes 220 Diesel. Allerdings sei die Nachrüstung mit rund 1500 Euro recht teuer, räumte Hubmann ein.

    Die Greenpeace-Aktivisten wiesen darauf hin, dass jedes Jahr in Deutschland etwa 8500 Menschen an Lungenkrebs, ausgelöst durch Dieselrußpartikel, sterben würden.

    Nicht nur an die Industrie hat Greenpeace die Forderung, den Rußausstoß zu reduzieren. Von der Politik verlangt die Umweltschutzorganisation gesetzlich festgeschriebene strenge Grenzwerte. Die Besitzer von Dieselfahrzeugen, die ihre Autos mit Filtern nachrüsteten, sollten zudem steuerliche Vorteile erhalten, so Greenpeace.

    Autostadt-Sprecher Daniel von Bernstorf erklärte, dass die Aktion friedlich abgelaufen sei. “Wir werden darauf verzichten, Strafanzeige zu erstatten.” Die Autostadt wolle vielmehr den Dialog mit Greenpeace suchen, um Informationen weiterzugeben und das Thema Rußfilter zu erörtern.

    Samstag, 23.11.2002 (www.newsclick.de)

     
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