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  • GP 10:04 on 26. August 2010 Permalink | Reply
    Tags: , Fisch, , Konsum, , ,   

    Fisch – beliebt, aber bedroht; Infoaktion der Jugend-AG 

    Am 25. August am späten Nachmittag versammelten sich zahlreiche jugendliche GreenpeacerInnen auf dem Kohlmarkt um über Fisch- und Walfang zu informieren. Gerade beim Fischfang werden immer wieder die Fangmethoden stark kritisiert, da Mengen an Beifang (Fische und andere MeeresbewohnerInnen, die gar nicht Ziel des Fangs sind. Trotzdem landen Sie im Netz und werden ungenutzt und tot ins Meer zurück geworfen) beim Fischen gefangen werden. Als Beifang werden auch viele kleinere Wale und Delfine gefangen und auch Sie sterben und werden danach nicht genutzt.

    Auch die starke Überfischung vieler Fischarten war Thema der Infoaktion. Da VerbraucherInnen durch Ihr bewusstes Kaufverhalten entscheiden können, welcher Fisch in den Läden viel vertreten ist und welcher weniger, verteilten die jugendlichen GreenpeacerInnen zahlreiche Fischratgeber.

    Sehr viele StadtbesucherInnen zeigten großes Interesse und nahmen den Ratgeber mit. Inhalt des Ratgebers für Unterwegs ist eine Auflistung verschiedener Fische mit Anmerkungen ob es vertretbar ist ihn zu konsumieren oder eine Überfischung statt gefunden hat. Der Ratgeber ist perfekt für einen schnellen Blick nach einem alternativen Fanggebiet, aus dem ein bestimmter Fisch noch ohne Bedenken gegessen werden kann. Die Ratgeber waren so schnell vergriffen, was uns ein reges Interesse an diesem Thema seitens der PassantenInnen signalisierte.

    Und auch viele Kinder zeigten Interesse, was zum Einen an den ‘kleinen Hai Geschichten’ lag und anderseits bestimmt an den bunten Fischmasken. Deshalb machen wir bestimmt bald wieder eine Infoaktion zu diesem Thema.

     
  • GP 22:46 on 16. June 2010 Permalink | Reply
    Tags: , Download, Konsum, , , , ,   

    Mit reinweissem Gewissen 

    Der aktualisierte Ratgeber für Recyclingpapier liegt ab jetzt in ausgewählten Copyshops in Braunschweig aus oder ist an unseren Infoständen erhältlich. Eine Online-Version gibt es hier als Download.

    Kurz und knapp wird über die Notwendigkeit des Recycelns informiert, sowie über die technischen Eigenschaften dieses Papiers, das die Konkurrenz der Frischfaserpapiere schon lange nicht mehr fürchten muss. In Sachen Weißegrad und Archivierbarkeit entspricht es höchsten Anforderungen und ist zudem ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Umwelt und ihrer Ressourcen. Der Ratgeber enthält auch eine Einkaufshilfe in der Handelsunternehmen und Geschäfte in Braunschweig aufgelistet sind, die Recyclingprodukte in ihrem Sortiment führen.

    Plakatweise Ressourcenschutz. Aus alten Plakaten haben wir Neue gemacht. Diese Unikate hängen nun in Copyshops & öffentlichen Gebäuden in Braunschweig und werben für Recyclingpapier.
    Schaut her:

     
  • GP 19:23 on 24. November 2007 Permalink | Reply
    Tags: , Einkaufen, Konsum, Müll,   

    Buy Nothing Day, Information über ökologischen Konsum 

    BuyNothingDay

    BuyNothingDay

    Am Sonnabend den 24.11.2007 war Buy Nothing Day (Kauf-nix-Tag). Ein Tag, der 1993 von den Adbusters, einer Gruppe kanadischer Jugendlicher, erfunden wurde. Er wird in Deutschland jedes Jahr am letzten Samstag des Monats begangen. Die Idee: Verbraucher sollen einen Tag lang nichts kaufen und so Kritik am Konsumwahn üben. Ein Tag von 365 im Jahr ist nicht viel, aber er hilft, sich ein paar Gedanken darüber zu machen, was wir mit unserem Kaufverhalten bewirken.

    Um auf diesen Tag aufmerksam zu machen schoben die Braunschweiger Greenpeace-Aktivisten drei Einkaufswagen durch die volle Fußgängerzone Braunschweigs bis zum Schlossvorplatz.

    Die Schwarzen Säcke, die in dem ersten Wagen gestopft wurden, waren beschriftet mit: „Der gefährlichste Müll ist der, den wir nicht sehen“. Diese Säcke überragten um ein Vielfaches einen kleinen Globus an der Spitze des Trosses.

    Auf dem Banner stand: „…und morgen kaufen wir uns eine neue Erde…“. In dem zweiten Einkaufswagen war nix. Und an den Seiten des Einkaufswagens stand „Gönne dem klima mal eine Pause – Buy Nothing Day“.

    Damit wurde auf das CO2 angespielt, dass in den Industrieländern unverhältnismäßig stark, für unseren unverhältnismäßig starken Konsum, produziert wird.

    Dadurch und durch die damit verbundene Ausbeutung der Natur (z.B. die Rodung der letzten Urwälder), vor allem in den Schwellen- und Entwicklungsländern, wird die gesamte Umwelt und damit das Fortbestehen der Erde gefährdet.

    Dazu ausführlich A. Franzenburg (Greenpeace):

    Wir leben über unsere Verhältnisse! Wir bräuchten zweieinhalb Planeten von der Qualität der Erde, wenn alle Menschen so viel konsumieren würden wie wir in Deutschland. CO2 und Müll können nicht in dem Tempo abgebaut und Rohstoffe wie Holz nicht in der Geschwindigkeit nachwachsen, wie wir konsumieren. 20 Prozent der Menschen verbrauchen 80 Prozent der weltweiten Ressourcen.

    Die Idee für diesen Konsumfastentag wurde vor fünfzehn Jahren von dem Künstler Ted Davies in Vancouver, Kanada, geboren. Inzwischen hat er sich zu einem bunten globalen Phänomen zwischen Nachdenken über den eigenen Konsum, öffentlichem Happening und politischer Aktion entwickelt. Auch in diesem Jahr werden in gut 65 Ländern zahllose Menschen auf die Straße gehen, um sich für Gerechtigkeit und Umweltschutz einzusetzen.

    Der diesjährige Kauf-Nix-Tag fällt in eine Zeit, in der die drohende Klimakatastrophe viele Menschen bewegt. 19 Prozent der CO2-Emissionen gehen auf Haushalte und Kleinverbraucher zurück – Verkehr ausgenommen. Das ist eine Menge, heißt aber auch, dass wir durch unseren Konsum maßgeblich zur CO2-Verringerung beitragen können.

    Immer mehr Menschen ist klar, dass Energiesparlampen oder Ausgleichszahlungen für CO2-Sünden nicht ausreichen, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern. Wir müssen unseren Lebensstil verändern. Also zurück in die Steinzeit? Mitnichten, aber wir sollten darüber nachdenken, was wir kaufen. Zum Beispiel bei elektrischen Geräten auf Energieeffizienz achten oder T-Shirts kaufen, die nicht nach der dritten Wäsche allenfalls als Putzlappen zu gebrauchen sind.

    Was tun?

    Steigen Sie um auf sauberen Strom! Es gibt inzwischen zahlreiche Ökostromangebote. Wir empfehlen die Greenpeace energy eG, weil sie die strengsten Qualitätskriterien garantiert und als Genossenschaft organisiert ist.

    Wagen Sie Öko! Öko-Produkte sind zu teuer, der nächste Bio-Laden ist zu weit weg und Gesundheitsschuhe sind Ihnen suspekt? Trennen Sie sich von Ihren Vorurteilen und gönnen Sie sich ab und zu Bio-Lebensmittel.

    Fair, saisonal und regional – die bessere Wahl! Alle drei sind im Paket nicht immer zu bekommen, und die Entscheidung, welches Kriterium im Vordergrund stehen sollte, kann von Produkt zu Produkt unterschiedlich ausfallen.

    Weniger ist mehr! Reduzieren Sie Ihren Durchsatz im Kleiderschrank, bei der Unterhaltungselektronik und im Haushalt. Kaufen Sie weniger und dafür bessere Qualität und langlebigere Produkte. Beherzigen Sie die einfache Faustformel für bewussteren Konsum: Reduzieren, Reparieren, Recyceln!

    Erst informieren, dann kaufen! Falls dennoch oder gerade aus Klimaschutzgründen ein neues Gerät notwendig ist, informieren Sie sich vor dem Kauf beim Verkäufer über den Energieverbrauch und machen Sie ihre Kaufentscheidung auch davon abhängig.

     
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