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  • GP 20:04 on 10. October 2011 Permalink | Reply
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    Beluga II legt in Braunschweig an 

    Am Sonntag legte die Beluga II entlang des Mittellandkanals in Braunschweig an, um am Montag für Schiffsbesichtigungen vor Ort anwesend zu sein.

    Von 15-19 Uhr waren neben der Schiffsbesatzung und den ehrenamtlichen GreenpeacerInnen, die auf dem Schiff von Ort zu Ort mit fahren, auch GreenpeacerInnen direkt aus Braunschweig dabei, um die Beluga Ii Interessierten an Bord eine Schiffsführung zu geben.

    Die Beluga II ist das erste Schiff von Greenpeace Deutschland was nach neusten ökologischen Standarts komplett neu angeschafft werden könnte. Dieses wurde nur durch den Nachlass von Ilse Vormann ermöglicht. Weitere Infos zur Beluga II gibt es hier.

    Ein Großteil der Besichtigung fand im Mittelteil der Beluga II statt. Denn hier hatte jedeR die Möglichkeit auf einem riesigen Stein im Inneren des Schiffes zu unterschreiben und sich damit mit den Aktivisten und Aktivistinnenzu solidarisieren, die Steine auf den Meeresboden werfen, um zu verhindern, dass die Schleppnetze direkt über den Meeresboden gezogen werden können und damit nicht nur sehr viel sinnlosen Beifang fischen, sondern auch viele Pflanzen zerstören. Seit 2008, als diese Rettungsvariante das erste Mal vorgenommen wurde, ist festgestellt worden, dass etliche Fische und Riffe an und zwischen den Steinen ihren Lebensbereich gefunden haben.

     

     
  • GP 14:07 on 10. October 2011 Permalink | Reply
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    Beluga II in Braunschweig 

    Im Rahmen der aktuellen Kampagne für Meerseschutzgebiete von Greenpeace legt das Aktionsschiff „Beluga II“ am Hafen des Mittellandkanals in Braunschweig an und ist damit auf dem Weg der dreieinhalbwöchige Tour entlang des Rheins und durch die Kanäle.

    Die “Beluga II” ist der Nachbau eines alten holländischen Schiffstyps, der Klipperaak. Dieser wurde vor rund 200 Jahren in den Niederlanden als reines Segelschiff entwickelt. Die Beluga ist als kombiniertes Fluss- und Küstenschiff konzipiert und aufgrund ihres Tiefgangs von nur 1,80 Meter und des Plattbodens auch für die Fahrt im Wattenmeer geeignet.

    Im August diesen Jahres schützten Greenpeace-Aktivisten an Bord der Beluga II mit schweren Felsbrocken erneut das Meeresschutzgebiet „Sylter Außenriff“ vor zerstörerischer Fischerei. Die Umweltschützer setzten von Bord des Schiffes eine Aktion fort, die sie im Jahr 2008 westlich vor Sylt begonnen hatten. Seitdem sind 320 Felsen im Meer versenkt worden. Der Grund für die Aktion damals wie heute: Das Gebiet ist ein ausgewiesenes Schutzgebiet, in dem jedoch noch immer zerstörerische Aktivitäten wie Fischerei mit Grundschleppnetzen oder Sand- und Kiesabbau erlaubt sind.

    Greenpeace empfängt am Montag, den 10. September ab 15 Uhr Besucher und Besucherinnen für Führungen durch das 34 Meter lange Schiff.

    Interessierte werden zudem über die katastrophale Situation der Fischbestände in den Meeren informiert und können die Forderung an die Regierung unterstützen, Meeresschutzgebiete einzurichten, in denen keine Fischerei stattfindet. Als „Unterschriftenliste“ werden unter anderem auch beeindruckende Felsbrocken von über einer Tonne Gewicht genutzt, wie sie zuletzt im Sylter Außenriff versenkt wurden.

    Hintergrund-Informationen:

    Das Greenpeace Webzine zu Fischerei und Schutzgebieten finden Sie unter SOS Ocean Greenpeace

    Wir freuen uns sehr über euer Interesse und hoffen auf zahlreiches Erscheinen am Hafen des Mittellandkanals an der Hafenstraße.

     
  • GP 19:45 on 6. September 2010 Permalink | Reply
    Tags: Gerichtsurteil, , Meere, , Walschutz   

    Greenpeace-Aktivisten in Japan zu Haft auf Bewährung verurteilt 

    Heute morgen verurteilten japanische Richter die beiden Greenpeace-Walschützer Junichi Sato und Toru Suzuki zu einem Jahr Haft, ausgesetzt für drei Jahre auf Bewährung. Damit verlassen die beiden Greenpeacer zwar den Gerichtssaal als freie Männer, aber der fade Nachgeschmack über das Verfahren bleibt. Das Urteil wurde als Strafe für Diebstahl und Hausfriedensbruch ausgesprochen und stellt eine vollkommen inakzeptable Entscheidung dar. Protestieren Sie zusammen mit uns gegen dieses politisch motivierte Verfahren: Walschutz ist kein Verbrechen!

    Ausführliche Informationen zu dem Fall finden Sie bei Greenpeace Deutschland und Greenpeace International.

     
  • GP 10:04 on 26. August 2010 Permalink | Reply
    Tags: , Fisch, , , Meere, ,   

    Fisch – beliebt, aber bedroht; Infoaktion der Jugend-AG 

    Am 25. August am späten Nachmittag versammelten sich zahlreiche jugendliche GreenpeacerInnen auf dem Kohlmarkt um über Fisch- und Walfang zu informieren. Gerade beim Fischfang werden immer wieder die Fangmethoden stark kritisiert, da Mengen an Beifang (Fische und andere MeeresbewohnerInnen, die gar nicht Ziel des Fangs sind. Trotzdem landen Sie im Netz und werden ungenutzt und tot ins Meer zurück geworfen) beim Fischen gefangen werden. Als Beifang werden auch viele kleinere Wale und Delfine gefangen und auch Sie sterben und werden danach nicht genutzt.

    Auch die starke Überfischung vieler Fischarten war Thema der Infoaktion. Da VerbraucherInnen durch Ihr bewusstes Kaufverhalten entscheiden können, welcher Fisch in den Läden viel vertreten ist und welcher weniger, verteilten die jugendlichen GreenpeacerInnen zahlreiche Fischratgeber.

    Sehr viele StadtbesucherInnen zeigten großes Interesse und nahmen den Ratgeber mit. Inhalt des Ratgebers für Unterwegs ist eine Auflistung verschiedener Fische mit Anmerkungen ob es vertretbar ist ihn zu konsumieren oder eine Überfischung statt gefunden hat. Der Ratgeber ist perfekt für einen schnellen Blick nach einem alternativen Fanggebiet, aus dem ein bestimmter Fisch noch ohne Bedenken gegessen werden kann. Die Ratgeber waren so schnell vergriffen, was uns ein reges Interesse an diesem Thema seitens der PassantenInnen signalisierte.

    Und auch viele Kinder zeigten Interesse, was zum Einen an den ‘kleinen Hai Geschichten’ lag und anderseits bestimmt an den bunten Fischmasken. Deshalb machen wir bestimmt bald wieder eine Infoaktion zu diesem Thema.

     
  • GP 16:46 on 26. July 2010 Permalink | Reply
    Tags: , Meere, Öl   

    Tiefseebohrungen stoppen! 

    Greenpeace fordert, dass Wirtschaftsminister Brüderle Tiefseebohrungen verbieten lassen soll. Die Chance bietet sich jetzt: Brüderle kann das Thema bei der OSPAR-Konferenz – zuständig für den Meeresschutz der Nordsee und des Nordatlantik – noch bis zum 13. August auf die Tagesordnung setzen.

    Viele BraunschweigerInnen haben diese Forderung am Mittwoch den 28.07. auf dem Kohlmarkt durch Ihre Unterschrift auf einem großen Banner mit der Aufschrift “Herr Brüderle, Stadt Brauunschweig will keine Tiefseebohrungen” unterstützt. Da diese Aktion in 40 Städten stattgefunden hat, wird Minister Brüderle in wenigen Tagen sehen, dass viele Bürger und BürgerInnen die Gefahr bei Tiefseebohrungen sehen und sich gegen diese Art der Bohrung einsetzen. Denn eine dieser Tiefseebohrungen ist gerade zum Verhängnis für den Golf von Mexiko geworden. Hier strömten über 85 Tage schätzungweise über 700 Millionen Liter Öl in die offene See und dadurch entstand ein nicht wieder gut zu machender Schaden am Ökosystem. Da immer noch keine dauerhafte Lösung für die Verschließung des Bohrloches gefunden ist und auch nicht garantiert werden kann, das an anderer Stelle nicht genauso ein Unglück, so eine Katastrophe passiert, ist die Forderung “Raus aus der Tiefsee”  in schnellster Form nachzugekommen. Denn jede verhinderte Tiefseebohrung, bringt weniger Gefahr einer weiteren Verschmutzung.

    Setzen auch Sie sich dafür ein, ein schnelles Verbot herbeizuführen, um weitere Katastrophen zu verhindern. Unterschreiben Sie auch bei unserer nächsten Aktion in der Innenstadt.

    Um selber im Bekanntenkreis Unterschriften zu sammeln gibt es hier die Kopiervorlage der offiziellen Unterschriftenlisten.

    Was kann ich noch tun? Steigen Sie um auf erneuerbare Energien.

    Strukturierter Vergleich der Ökostromanbieter auf Infotafeln hier.

     
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