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  • GP 11:59 on 7. May 2010 Permalink | Reply
    Tags: , Kitkat, , Nestlé,   

    Hilferuf auf Kit-Kat-Riegeln in Braunschweiger Supermärkten 

    Gegen den Beitrag von Nestlé an der Urwaldzerstörung in Indonesien protestierten Greenpeace-AktivstInnen von Greenpeace Braunschweig. Mit Aufklebern, auf denen ein Orang-Utan um Hilfe ruft, wurden Kit-Kat-Riegel in 6 Braunschweiger Supermärkten gekennzeichnet. Damit beteiligte sich Greenpeace Braunschweig an einer bundesweiten Aktion gegen die Verwendung von Palm-Öl in Nestlé-Produkten, für die Indonesiens Regenwald abgeholzt und der Lebensraum der Orang-Utans weiterhin zerstört wird.

    Obwohl sich Nestlé offiziell gegen die Urwaldabholzung  ausgesprochen hat, fehlen bisher  konkrete Maßnahmen. Satellitenfotos und Greenpeace-Recherchen vor Ort beweisen, dass trotz gegenteiliger Behauptungen weiterhin Regenwald zerstört wird. Zwar kündigte Nestlé seine Verträge mit dem Konzern Sinar Mas, doch beziehen sie das Palmöl nun über Zwischenhändler, die bei eben diesem Unternehmen Palmöl einkaufen.

    Die Ettiketierung der Schokoriegel fand in 45 weiteren Städten statt.

     
  • GP 23:51 on 19. April 2010 Permalink | Reply
    Tags: , , Nestlé,   

    Gentechnik-Infostand am 17.04.10 

    Am 17.04 wurde eine Vielzahl an Innenstadt-Besuchern über das aktuelle Thema Gentechnik informiert. Als Mitmach-Aktion gab es eine Postkarte zum Unterschreiben – mit der unterschriebenen Postkarte geht die ganz klare Botschaft “Stoppen Sie den Anbau von Gentechnik-Nahrungsmitteln und verhindern Sie, dass gentechnisch-veränderte Produkte in unserer Nahrung landen!” an Frau Ministerin Aigner und Minister Röttgen.

    Als Infomaterial wurde der Ratgeber: Milch für Kinder verteilt; indem sind alle Milch-Produkte für Kinder aufgelistet. Leider sind viel zu viele gängige bekannte Produkt nicht ohne Gentechnik produziert. Produkte von Nestlé und Milupa (Danone) sind im großen Maße mit Milch von Kühen hergestellt, die mit Gen-Futter versorgt werden. In dem Ratgeber stehen aber nicht nur Kindermilchprodukte, sondern auch einige Informationen über Trinkmilch; hier platzieren sich, die zu Müllermilch gehörende Molkerei Weihenstephan sowie Hochland mit ihrer Bärenmarke, auf den letzten Plätzen. Also lassen Sie sich nicht von der anscheinenden “Natürlichkeit” der Produkte hinters Licht führen und nutzen Sie ab sofort den praktischen Ratgeber für Ihren Einkauf.

    Was können Sie jetzt tun?

    Fordern Sie Nestlé und Milupa dazu auf, für die Herstellung Ihrer Produkte auf Gentechnik zu verzichten!

     
  • GP 20:13 on 10. April 2010 Permalink | Reply
    Tags: , Nestlé, , ,   

    Give the Orang-Utan a break 

    “Sehr geehrter Herr Berssenbrügge, ich möchte keine Produkte mit Palmöl aus Urwaldzerstörung kaufen.” Eine klare Botschaft. Über 80 Postkarten mit diesem Satz machen sich in den nächsten Tagen auf den Weg nach Frankfurt. Dort hat die Nestlé Deutschland AG ihren Sitz. Und dort sitzt auch Herr Berssenbrügge, der Vorstandsvorsitzende. Er muss dringend seine Produktherstellung überarbeiten. Denn in Kitkat und anderen Produkten von Nestlé ist Palmöl enthalten. Palmöl, das auf Plantagen gewonnen wird, für die die Lieferanten Urwald roden. Und das bedroht nicht nur den Orang-Utan, sondern trägt auch zur Klimaerwärmung bei. Denn bei der Rodung werden riesige Mengen C02 freigesetzt. Aufgrund der Urwaldzerstörung ist Indonesien bereits der drittgrößte Produzent von Treibausgasen – nach China und den USA.

    Viele Braunschweigerinnnen und Braunschweiger haben sich daher direkt beim Einkaufen in der Innenstadt über das Thema informiert. Das Interesse war hoch und die Resonanz sehr positiv. Überraschend war für einige die Vielzahl an Produkten, in denen bereits Palmöl enthalten ist. Altbekannt dagegen war vielen die Ignoranz und Sturheit von Nestlé. Je mehr Verbraucher und Bürger sich daher an Nestlé wenden, desto besser. Senden auch Sie Herrn Berssenbrügge Ihre Nachricht: Kein Palmöl aus Urwaldzerstörung!

    Neben Braunschweig war Greenpeace noch in 38 weiteren deutschen Städten aktiv. Greenpeace Deutschland hatte bereits im Vorfeld des Infotages öffentlich Stellung gegen Nestlé bezogen, nachdem direkte Gespräche mit Nestlé ergebnislos geblieben waren. Hintergrundinformationen zu dem Thema Palmöl sowie die vorangegangen Aktionen finden Sie auf der Webseite von Greenpeace Deutschland.

     
  • GP 16:43 on 8. April 2010 Permalink | Reply
    Tags: Infostand, Nestlé, ,   

    Wie durch Kitkat die letzten Orang-Utans sterben: Infostand zum Thema Palmöl 

    Was der Kitkat-Schokoriegel mit dem Aussterben der letzten Orang-Utans in Indonesien zu hat? Darüber informieren wir am Samstag, dem 10.April 2010 in der Braunschweiger Innenstadt.

    Uhrzeit:  von 10.30 Uhr bis voraussichtlich 13.30 Uhr              Ort: vor den Schlossarkaden in Braunschweig

    Hier schon einmal die wichtigsten Infos vorweg: Die weltweite Nachfrage nach Palmöl ist in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen. So wird Palmöl in vielen Produkten, wie Lebensmitteln, Kosmetika, Waschmittel und „Biosprit“ verwendet. Um den Bedarf zu decken, wird der tropische Regenwald in Indonesien und damit auch der Lebensraum der letzten Orang-Utans vernichtet. Durch die Abholzung und Brandrodung der indonesischen Torfwälder wird außerdem der Klimawandel beschleunigt. Indonesien zählt zum weltweit drittgrößten Erzeuger von Treibhausgasen.

    Verantwortlich ist der größte Palmölproduzent Indonesiens „Sinar Mas“. Aktuell besitzt der Konzern 406.000 Ölpalmen-Plantagen. Künftig sollen weitere 1,3 Millionen Hektar Urwald von Papua und Kalimantan vernichtet werden. Abnehmer des Palmöls ist unter anderem der weltgrößte Lebensmittel- und Getränkekonzern Nestlé, der sich nach wie vor weigert seine Verträge mit dem Palmölhersteller zu kündigen. Palmöl ist allerdings auch in anderen Produkten enthalten, wie z.B. Toffifee, Prinzenrolle, Maggi-Produkten, oder den Waschmitteln Persil, Henkel und Spee.

    Ziel der bundesweiten Greenpeace-Kampagne ist ein Stopp der Urwaldvernichtung für den Anbau von weiteren Palmölplantagen. Nestlé wird weiterhin dazu aufgerufen, seine Geschäftbeziehungen mit Sinar Mas zu beenden. 

    Alles weitere: Direkt vor Ort, am Samstag vor den Schlossarkaden…

     
  • GP 16:14 on 20. February 2010 Permalink | Reply
    Tags: , , , Milch, , Nestlé,   

    Gen-Milch bei Nestlé und Milupa 

    Einkaufsregal mit beklebten Produkten

    Eines der Einkaufsregale mit den beklebten Produkten von Nestlé und Milupa

    Gegen Gen-Milch der Hersteller Nestlé und Milupa protestierten Greenpeace-AktivistInnen von Greenpeace Braunschweig. In Supermärkten und Drogerien wurde Babymilchpulver mit Aufklebern gekennzeichnet. Die Aufkleber warnen: “Umweltgefahr – Für dieses Produkt bekommen Milchkühe Gentechnik-Futter.”

    Greenpeace fordert Nestlé und Milupa auf, aus der Gen-Milch-Produktion auszusteigen. Ähnliche Aktionen fanden bundesweit in 39 Städten statt. Anschließend wurde in der Braunschweiger Innenstadt der neue Kinder- und Babymilch- Ratgeber von Greenpeace verteilt. Außerdem wurden die Negativbeispiele in einem Einkaufswagen präsentiert. Der Ratgeber ist ebenfalls bei Greenpeace Braunschweig erhältlich und im Internet bestellbar oder als Download erhältlich.

     
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